Letzte Woche im vollbesetzten Zug von Hamburg nach Berlin: Um nicht im Gang stehen zu müssen, setze ich mich in ein Abteil mit 5 Leuten unterschiedlichsten Hintergrundes. Ausgehend von der auf einem herumliegenden Zeitungstitelblatt dokumentierten HSV-Misere diskutieren wir die komplette Fahrt lang über Gott und die Welt – und alle beteiligen sich. Das passiert dann doch gar nicht so oft. Natürlich kommen wir auch auf das Internet zu sprechen. Also perfekte Marktforschungsgelegenheit jenseits der eigenen Filterblasen. Die Skeptiker und Gefahrenbeschwörer überwiegen erwartungsgemäß. Einzig der Geschäftsmann sieht es pragmatisch und holt sich Tipps von mir. Dass beispielsweise auch in Zeiten vor dem Internet Kinder gehänselt und gemobbt wurden in der Schule, sieht die Runde nur widerwillig ein. Um dann aber in Abwägung aller Gesichtspunkte das Risikopotenzial des Internets mit dem der Kernkraft(!) gleichzusetzen. Gefahr in Verzug. Unumkehrbare Langfristschäden für die menschliche Natur hochwahrscheinlich. Die Kinder! – Ich für meinen Teil verlasse die Runde mit viel Gewinn, denn nun weiß ich umso besser, wie schief die Vergleiche sein können, die es aufzufangen gilt. Das Gefährlichste in solchen Diskussionen ist schließlich der Überraschungseffekt.

Pub ‘n’ Pub (#pubnpub | ) ist eine von Leander Wattig initiierte Publishing-Stammtischreihe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. – Wir treffen uns in wechselnden Pubs und sprechen über Trends im Publishing, Gott und die Welt. Ziel ist es, die Leute vor Ort noch stärker zu vernetzen.

Spielregeln:
So funktioniert #pubnpub

Berlin image image
Kontakt: Leander Wattig

Zeit: 06.02.2014, 19.00 Uhr
Ort: Am Schwarzen Brett, Friedrich-Wilhelm-Straße 67, 12103 Berlin

Veranstaltungsseite auf Facebook

Diesmal geht es fixer: Wie geplant 2 Monate nach unserem letzten #pubnpub gibt es den nächsten und jeder, der sich für die Themen Selfpublishing, das Video-Format und Erfolg im Social Web interessiert, sollte sich den Termin nicht entgehen lassen. Ich freue mich sehr, dass Tilo sich Zeit nimmt und uns einen Einblick in die Welt von “Jung & Naiv” gibt. :)

► Zum Thema: Tilo Jung über das Polit-Interviewformat “Jung & Naiv” und Erfolg mit Video-Selfpublishing

Seit Februar gibt es jetzt das erfolgreiche Polit-Interviewformat “Jung & Naiv” von Tilo Jung mit ca. 100 Folgen bei YouTube. Der Titel ist ein Wortspiel aus Tilo Jungs Nachnamen und der Figur, die er als Interviewer verkörpert. Er stellt den Interviewpartnern – darunter inzwischen u.a. Peer Steinbrück, Sarah Wagenknecht und Jürgen Trittin – Fragen, die auch desinteressierte oder von den üblichen Politdiskussionen überforderte Leute ohne große Vorkenntnis verstehen und stellen würden. Interessant ist das aber auch für alle anderen und zudem ein unterhaltsames Format mit einem frischen Zugang.

Tilo Jung zur Entwicklung:
“Für ‘Jung & Naiv’ habe ich nach 10 Folgen auf YouTube das Feedback bekommen, ich soll doch weitermachen, aber mit besserer Technik als nur meinen Handy-Videos. Dafür hat das Geld gefehlt. Macht doch Crowdfunding hieß ein Vorschlag. Ich wollte eigentlich 2.500 Euro für eine neue Kamera und guten Ton haben. Am Ende sind es 5.900 Euro geworden. Mittlerweile kann ich von Jung & Naiv leben, da wir einen Fernsehsender haben, der uns bezahlt und wir von Google gesponsert werden.”

Alle Folgen von “Jung & Naiv” findet Ihr hier.

► Über Tilo Jung
(via Tagesspiegel)

“Ein Frischling im Journalismus ist Jung keineswegs. Er volontierte beim Nordkurier, arbeitete für StudiVZ und Spreadshirt, studierte erst Jura, dann BWL, doch beides brach er ab. Wenn Tilo Jung heute nicht vor der Kamera steht, arbeitet er für das Magazin des RBB. Für seinen naiven Moderatoren-Charakter ließ sich der 27-Jährige vom Amerikaner Stephen Colbert inspirieren.”

Tilo im Social Web:

► Zum Ablauf bei #pubnpub:

  • 19 Uhr geht es recht zügig los
  • Zu Beginn kurze Begrüßung und kurze Vorstellungsrunde aller Teilnehmer (“Wer bist und was machst Du – in zwei Sätzen?”)
  • Dann Impulsvortrag des/der Referenten – ca. 30 Minuten
  • Anschließend moderierte Diskussion aller Teilnehmer mit dem/den Referenten zum Impuls-Thema – ca. 30 Minuten
  • Ende des moderierten Teils
  • Danach allgemeiner Austausch an den Tischen – open end

► Zum Ort – ‘Am Schwarzen Brett’:

Das Lokal macht an dem Tag extra für uns auf und steht nur uns zur Verfügung, was echt toll ist. Zudem ist es sehr gemütlich dort, also perfekt für unseren Austausch. Wir haben Platz für ca. 50 Leute. – Getränke können normal bestellt werden. Essenseitig bereiten sie für uns einen bunten Mix aus Chili con carne, Sandwiches und Snacks vor. (http://www.amschwarzenbrett.de/)

Fotos vom 4. #pubnpub: http://ow.ly/rE59R

► Was sonst noch wichtig ist:

  • #pubnpub ist eine Gemeinschaftsaktion
  • #pubnpub ist zwanglos und gesellig; feste Zusagen sind nicht nötig; jeder zahlt für sich selbst
  • Gegessen und getrunken werden kann von Anfang an und parallel zum Ablauf – das macht den #pubnpub dynamisch
  • Ziel ist es, dass wir über den lockeren Rahmen und das aktuelle Thema die unterschiedlichsten Leute aus dem Publishing-Bereich (besser) kennen lernen

Weitere aktuelle #pubnpub-Termine:

 

Frankfurt


Kontakt: Hilke-Gesa Bußmann

13. #pubnpub Frankfurt am 10.02. – Holger Ehling über “Self-Publishing heute”

 

Hamburg


Kontakt: Kerstin Carlstedt

5. #pubnpub Hamburg am 06.02. – Thema: „Wie schafft es ein Buch ins Feuilleton einer überregionalen Zeitung?“

 

Wien


Kontakt: Christine Szendi und Hans Huck

3. #pubnpub Wien am 17.01. – Thema: Herz & Blut – Krimi geht immer
 

[tl;dr Mit dem Virenschleuder-Preis (#vsp13) macht Leander Wattig ansteckendes Marketing sichtbar - in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse.]

Virenschleuder-Preisträger 2013

Die Preisträger des Virenschleuder-Preises 2013 stehen fest – die Jury hat im Rahmen dieses Verfahrens entschieden und aus diesen Shortlists ausgewählt:

brandsatz GmbH
Kategorie Marketing-Maßnahme/-Strategie
Bloggermarketing mal anders
Frohmann Verlag
Kategorie Marketing-Idee
Der Katersalon als Real-Life-Transmitter des digitalen Verlags
Lars Fischer
Kategorie Persönlichkeit
Mit #catchthekidney Schaffung von Aufmerksamkeit für das Thema Organspende

Berichte über die Preisverleihung

Am 10.10. war #vsp13 immerhin auf Platz 29 der Trending Topics bei Twitter – noch vor #frauentausch. ;)

Die gesamte Medienresonanz zum Virenschleuder-Preis 2013 findet Ihr hier.

Fotos

In diesem Album finden sich 100+ Fotos von der Preisverleihung:

Der Virenschleuder-Preis 2014 #vsp14

Nach dem Virenschleuder-Preis ist vor dem Virenschleuder-Preis! :)

Die Planungen für den #vsp14 laufen. Sobald sich diese konkretisieren, werdet Ihr informiert.

Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von blumpy

Mit dem Virenschleuder-Preis (#vsp13) macht Leander Wattig ansteckendes Marketing sichtbar – in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse.

In den Short- und Longlists finden sich unten tolle und inspirierende Beispiele für das Marketing von Unternehmen und Kreativen aller Art.

Wir wurden die Shortlists erstellt?

Vom 07.08. bis zum 25.09. konnten Nominierungen eingereicht werden und bis gestern lief das Voting, bei dem 1-10 Sterne pro Nominierung vergeben werden konnten. Die Shortlists richten sich nach der Gesamtpunktzahl, die eine Nominierung erreicht hat. Eine 10er-Sternbewertung geht also mit 10 Punkten ein, eine 1er Sternbewertung geht mit 1 Punkt ein.

Wie geht es weiter?

Im nächsten Schritt wird unsere Jury (s.u.) den Sieger je Shortlist nach qualitativen Kriterien auswählen. Es geht in den Kategorien um Folgendes:

  • Kategorie “Marketing-Maßnahme/-Strategie“: Hier geht es darum, ob die Maßnahme/Strategie erfolgreich war, d.h. ob die formulierte Zielsetzung möglichst effizient erreicht worden ist (Ressourcen-Input vs. Output).
  • Kategorie “Marketing-Idee“: Hier geht es darum, wie neu, originell oder sogar stilprägend und zudem wie zielgruppengeeignet der nominierte Ansatz ist.
  • Kategorie “Persönlichkeit“: Hier gilt es unsere Jury zu überzeugen, dass die nominierte Person im letzten Jahr durch ihren Einsatz besonders viel bewegt und bewirkt hat – dass andere durch sie Feuer gefangen haben.

Preisverleihung

Die Sieger werden dann am 10.10.2013, ab 18 Uhr, auf der Frankfurter Buchmesse im Rahmen unserer Preisverleihung bekannt gegeben. Auch wer jetzt nicht auf der Shortlist steht, sollte unbedingt kommen, weil es sich lohnt: Es gibt wieder Musik von DJ Funkdooby, Freigetränke und ein buntes Programm: Christiane Frohmann wird mit uns Analog-Twittern und Nilz Bokelberg zeigt uns, dass Bücher schon immer arge Virenschleudern waren. Außerdem werden natürlich die Preisträger bekannt gegeben, von Wibke Ladwig und mir.

Was ist, wenn man wenig Zeit hat? Kein Problem, denn die Sieger werden bis ca. 19 Uhr bekannt gegeben. Danach wollen wir noch miteinander feiern. – Was ist, wenn es kalt wird? Kein Problem, denn wir haben sogar Heizpilze. :)

Unsere Jury

Zoë Beck

Zoë Beck
Claudia Michalski

Claudia Michalski
Wibke Ladwig

Wibke Ladwig
Olaf Kolbrück

Olaf Kolbrück
Jochen Mai

Jochen Mai
Frank Krings

Frank Krings

Die Shortlists

Top-10-Shortlist der Kategorie “Marketing-Maßnahme/-Strategie”

  1. Hendrik Thoma: ‘Wein am Limit’ bricht die Grenzen und Barrieren klassischer Weinkommunikation: 4.006 Punkte
  2. Michael Müller Verlag: Corporate Design im Marketing Mix – Ansteckende (Regenbogen-)Freude: 3.140 Punkte
  3. brandsatz GmbH: Bloggermarketing mal anders: 2.499 Punkte
  4. SOZIALHELDEN: Leidmedien.de für eine andere Berichterstattung über Menschen mit Behinderung: 2.204 Punkte
  5. vielseitig: Ihr Buch hat ein Gesicht – Wiens Buchhandel hat viele: 2.035 Punkte
  6. BUY LOCAL: Initiative unabhängiger Einzelhändler für eine vielfältige und starke Region: 1.906 Punkte
  7. mairisch Verlag: Indiebookday: 1.866 Punkte
  8. Blogger schenken Lesefreude: Gemeinschaftsaktion zum Welttag des Buches: 1.690 Punkte
  9. Bertelsmann: ‘Talent Meets Bertelsmann’ als Element der Kampagne ‘Create Your Own Career’: 1.622 Punkte
  10. vm-people: “Untot – Lauf, solange du noch kannst”: Transmedia Storytelling für einen Zombie-Jugendroman: 1.571 Punkte
  11. Annika Bühnemann: Mit Marketing-Mix Verkauf von knapp 3.000 e-Books als Indie-Neuautorin: 1.489 Punkte
  12. Spektrum der Wissenschaft: Wenn alles ineinander greift – Virales Marketing für 8 Euro: 1.174 Punkte
  13. Umbreit: Umbreit reloaded – Wie macht man Zwischenbuchhandel sexy?: 1.084 Punkte
  14. ununi.TV: Erfolgreiches Crowdfunding einer Bildungs-Videoplattform als lebenslange Unkonferenz: 909 Punkte
  15. Hädecke Verlag: Mizzis Küchenblock: 886 Punkte
  16. Edition Lichtland: Guerilla-Marketing mit Postkarten: 774 Punkte
  17. WEKA MEDIA: 60 Jahre BetrVG – Eine Social Media Kampagne zur Betriebsratsarbeit gestern, heute und morgen: 686 Punkte
  18. Loewe Verlag: Adventsaktion mit “Wimmelbild” auf der Facebook-Seite: 553 Punkte
  19. ZDF heute: Facebook-Live-Interview mit dem Autor Nilz Bokelberg: 553 Punkte
  20. Bernhard Blöchl: Literarisches Schelmenstück “Für immer Juli”: 457 Punkte
  21. Berlin Story Verlag: Verramschen und Schreddern vs. Verschenken – 10.000 Bücher zum 20. Geburtstag: 451 Punkte
  22. Beltz & Gelberg: Marketingpaket rund um das Kinderbuch “Familie Grunz hat Ärger”: 387 Punkte
  23. TRAVEL HOUSE MEDIA: MERIAN sagt den Buchhändlern Danke für 20 Jahre MERIAN live!: 384 Punkte
  24. Heyne Verlag: Suche des Lieds zum Irland-Roman “Emmas Geheimnis” von Liz Balfour: 318 Punkte
  25. re:publica, epubli und Die Deutsche Journalistenschule: #rp13 Reader – Das schnellste Buch der Welt: 318 Punkte
  26. Bastei Lübbe: Videoseeding-Kampagne für die neue E-Book-Serie “Horror Factory”: 116 Punkte
  27. Möller Horcher PR: Trendanalyse “Zukunftsthemen im E-Commerce” von netz98: 102 Punkte

 

Top-10-Shortlist der Kategorie “Marketing-Idee”

  1. Evgeniy Orlov: Mit “BuchOn” Googles Sprache sprechen – Online-Buchhandel im semantischen Web: 8.033 Punkte
  2. kladde|buchverlag: “crowdpublishing” als Geschäftsmodell in der Buchbranche etablieren: 7.865 Punkte
  3. Andreas Izquierdo: Das Glücksbüro als Tauschbörse für ein kleines Glück: 3.807 Punkte
  4. Bastian Backstein: Vergabe von “Patenschaften” für Buchhelden an Hersteller erzgebirgischer Volkskunst: 3.122 Punkte
  5. We read Indie: Zusammenschluss von acht Bloggerinnen – für Literatur aus unabhängigen Verlagen: 2.470 Punkte
  6. Alexander Emmerich: Virtuelle Spuren auf allen Kanälen führen zu neuer Krimi-Reihe: 2.377 Punkte
  7. mikrotext: Digitalverlag mit Spezialisierung auf E-Singles: 2.136 Punkte
  8. Frohmann Verlag: Der Katersalon als Real-Life-Transmitter des digitalen Verlags: 1.946 Punkte
  9. TRAUMAWIEN: Das letzte werbefreie Medium: 1.760 Punkte
  10. Qindie: Qualitätsfilter für den Markt verlagsunabhängiger Bücher: 1.576 Punkte
  11. Moritz Forster: Schülersprecherkandidatur mal anders – mit prominentem Wahlkampfhelfer: 1.548 Punkte
  12. CALVENDO Verlag: Self-Publishing für Fotografen, Grafiker und Künstler: 1.287 Punkte
  13. Bücherbüffet: Neuartige Formate und genre-übergreifender Ansatz der Literatur-Präsentation: 1.221 Punkte
  14. Constantin Alexander: Bilder von Politikern, die in Bratwürste beißen: 1.165 Punkte
  15. Eck Consulting Group: R+V spendet personalisierte Teddybären über Google+: 1.149 Punkte
  16. etagen-erika: Berliner DIY-Balkonpflanzen-Lieferservice – endlich wieder Wachstum in Berlin: 1.063 Punkte
  17. UTB: Interviewreihen mit Wissenschaftsautoren und “Studiertieren”: 1.021 Punkte
  18. Verlag Kiepenheuer & Witsch: #Unvergessliche_Buchcover: 841 Punkte
  19. tredition: “indition” – Fachmagazin für Independent Publishing: 821 Punkte
  20. Managementbuch.de: Online-Kundenmagazin ‘Roter Reiter’: 764 Punkte
  21. STORIES & FRIENDS: Felix Blunk – Schutz der Privatsphäre. Ein Privatermittler sucht die Öffentlichkeit.: 758 Punkte
  22. Unsichtbar Verlag: Aufkleber-Aktion 2013 “Ich bin Unsichtbar”: 741 Punkte
  23. buch & netz: eBook-Sponsoring und Online-Bücher: 730 Punkte
  24. PANORAMA3000: Kampagne “GoStockholmGöteborg” für VisitSweden: 727 Punkte
  25. Verlag für Kurzes: Zettel-Biografien – Erzählen Sie Ihr Leben in wenigen Worten: 657 Punkte
  26. Moka Consorten: Ein Online-Shop als virtuelles Kaffeehaus: 643 Punkte
  27. AKOM360: Employer Branding mit dem Tumblr-Blog “When you work at AKOM360″: 629 Punkte
  28. iRights.Media: Der ganze Verlag, ein einziges Labor: 577 Punkte
  29. Mario Giordano: Spielerischer Umgang mit 1000 Gefühlen – für die es keinen Namen gibt: 428 Punkte
  30. Albrecht Behmel: “Samiel Award” – Literaturpreis für herausragende Antagonisten: 364 Punkte
  31. Nicola Bardola: Erschließung neuer Potentiale beim Launch von E-riginals: 356 Punkte
  32. Rabenmütter Verlag: Crowdacting-Aktion für das Postkartenprogramm: 310 Punkte
  33. torial: Portfolio-Plattform für Journalisten und andere Medienkreative: 269 Punkte
  34. Bloggingbooks: Aus erfolgreichen Blogs Bücher machen: 196 Punkte
  35. Appelsnuten: Online-Portal mit Informationen für Hamburger Kinder: 188 Punkte
  36. Hanser Verlag: Vom Verlag gesponserter Crowd-Ratgeber “Best of SEO & Social Media Tipps”: 188 Punkte
  37. Buchneuheit: Anlaufstelle für Informationen über zukünftige Titel, Aktionen und Events von Verlagen: 165 Punkte
  38. PaperC: Generierung und Nutzbarkeit von URLs für beliebige Textstellen von Fachbüchern: 53 Punkte

 

Top-10-Shortlist der Kategorie “Persönlichkeit”

  1. Lars Fischer: Mit #catchthekidney Schaffung von Aufmerksamkeit für das Thema Organspende: 3.286 Punkte
  2. Sabine Volgmann: Thematisierung des Lebens mit Multipler Sklerose durch den Film “Kleine graue Wolke”: 3.039 Punkte
  3. Annette Schwindt: Förderung der Medienkompetenz sowohl von Anfängern als auch von Profis: 2.905 Punkte
  4. Selma Wels: Kultureller und gesellschaftlicher Austausch zwischen Deutschland und der Türkei: 2.596 Punkte
  5. Cordula Eich: Secret Agent 0,75 – im Dienst seiner Majestät, des Königs Kunde: 2.121 Punkte
  6. Kai Lüftner: Erfolg mit Geschichten, die Kinder zeigen, wie sie sind: 1.969 Punkte
  7. Angelika Schulz-Parthu: Gründerin und Verlegerin des Leinpfad Verlags: 1.831 Punkte
  8. Antje Schrupp: Einsatz für die Frauenbewegung: 1.745 Punkte
  9. Frithjof Klepp: Gründer und Inhaber der Berliner Buchhandlung “ocelot, not just another bookstore”: 1.657 Punkte
  10. Ricarda Nieswandt: Vernetzung der deutschen Blog-Community mit “BLOGST” – auch offline: 1.619 Punkte
  11. Susanne Gerdom: Initiatorin und Gründerin von Qindie: 1.604 Punkte
  12. Stephan Porombka: Autor und Professor für Texttheorie und Textgestaltung an der UdK Berlin: 1.047 Punkte
  13. Tilo Jung: Mit “Jung & Naiv” Politik-Vermittlung für Desinteressierte: 1.034 Punkte
  14. Herbert Grieshop: Begeisternde Literaturvermittlung mit dem Videoblog „Herbert liest!“: 931 Punkte
  15. Sascha Hüsing: Mit wenig Content ganz weit nach oben: 808 Punkte
  16. Dirk von Gehlen: Schaffung einer anderen Offenheit für die Themen Crowdfunding und Selfpublishing: 718 Punkte
  17. Anne Heintze: Leidenschaftliche Liebesaktivistin und Initiatorin der Liebesakademie: 625 Punkte
  18. Elisabeth Rank: Freie Digitalkonzepterin und Autorin: 522 Punkte
  19. Herr Genusshasi: Social-Media-Hasistent beim Hädecke Verlag: 510 Punkte
  20. Edit Engelmann: Initiatorin und Organisatorin des ersten deutsch-griechischen Lesefestivals: 507 Punkte
  21. Marcel Winatschek: Gründer von Amy&Pink und Neue Elite: 276 Punkte
  22. Andrea Lhotzky: Inhaber von Lhotzkys Literaturbuffet: 76 Punkte

Pub ‘n’ Pub (#pubnpub | ) ist eine von Leander Wattig initiierte Publishing-Stammtischreihe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. – Wir treffen uns in wechselnden Pubs und sprechen über Trends im Publishing, Gott und die Welt. Ziel ist es, die Leute vor Ort noch stärker zu vernetzen.

Spielregeln:
So funktioniert #pubnpub

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Rückblicke:

  • Berlin (Thema: “Über das Verleger-Sein” mit Elisabeth Ruge, Hanser Berlin)
  • Frankfurt (Thema: Content Marketing – Referent: Thilo Specht)
  • München
  • Zürich (mit Marco Grüter, brotseiten.com)

Nächste Termine:

  • Essen (3. #pubnpub Pott am 17.09. mit Helmut Pesch von Bastei Lübbe)
  • Hamburg (3. #pubnpub Hamburg am 24.09. – Thema: Literaturagenturen, Schwerpunkt Sachbücher)
  • Wien (2. #pubnpub Wien am 23.10.)

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Berlin


Kontakt: Leander Wattig

Thema des Abends: “Über das Verleger-Sein” mit Elisabeth Ruge, Hanser Berlin

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Frankfurt


Kontakt: Hilke-Gesa Bußmann

Thema: Content Marketing
Referent: Thilo Specht

Franks Eindruck:

Der Unternehmensberater für Digitales Thilo Specht stellte eine Präsi zum Thema „Content Marketing (CM)“vor.
CM bedeutet für ihn einfach:

Unternehmen erschaffen relevante Inhalte für ihre Zielgruppen.

So präsentiert die „Haar“-Firma Schwartzkopf auf ihrer Website nicht mehr langweilige Tuben & Spraydosen sondern Tipps und Stories zum Thema Frisuren. Auch Google belohnt „deepen Content“: Wenn man nach „Haar“-Themen googelt, ist Schwartzkopf aufgrund relevanter Inhalte ganz oben.
CM geht auch weniger aufwendig: Ein Baumarkt macht 6-Sekunden-lange Videos auf der Plattform Vine mit Tricks für den handwerklichen Alltag. Und Verlage haben aufgrund ihres Produkts (Stories!) sowieso die besten Voraussetzungen für CM im Web.

Laut Thilo Specht haben klassische Werbemittel aus dem letzten Jahrtausend wie Online-Banner keine Zukunft. Besonders jüngere Zielgruppen blenden mental jede Art von Banner beim Browsen direkt aus, nutzen Adblocker etc.

Kurzum: Die Zielgruppen im Web schenken nur relevanten Inhalten ihre knappe Aufmerksamkeit. Daher ist die Zeit der klassischen „Kaufen! Kaufen!“-Werbung dank Internet vorbei.

BTW: Thilo schreibt gerade ein Buch über CM und nutzt dafür die Frankfurter Buchmesse zum Networking. Trotz Bloggen, Twittern, Facebooken, YouTuben etc. ist das eigene Buch für Thilo eines der besten Mittel zur Selbstvermarktung.

 

München


Kontakt: Jakob Meiner

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Zürich


Kontakt: Andreas von Gunten

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Gary Vaynerchuk trifft es genau in dem 5-Sekunden-Ausschnitt unten (s.u.). Beispiele für so eine Verklärung fallen sicher nicht nur mir sofort viele ein. – Der ganze Vortrag ist übrigens sehenswert. Er vertritt exakt meine Meinung und meinen Denkansatz. Titel: Storytelling in 2013 (19 min.). Dabei erzählt er zwar nichts wirklich Neues, macht die Zusammenhänge aber wie immer extrem gut greifbar. Und: umgesetzt wird die Denke nach wie vor selten.

Anlässich des Virenschleuder-Preises 2013 hat mich der Buchreport zum Stand des Social Media Marketing in der Buchbranche und zu weiteren Einschätzungen interviewt. Exciting Commerce findet es “lesenswert” und daher weise ich hier mit darauf hin:

Leander Wattig über die Entwicklung des Social Media Marketings: „Je schwieriger der Vertrieb, desto wichtiger wird Social Media Marketing“

[tl;dr Mit dem Virenschleuder-Preis macht Leander Wattig ansteckendes Marketing sichtbar - in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse.]

Marketing ist meist dann besonders erfolgreich, wenn es “ansteckend” ist. So es einen Nerv der Menschen trifft, erreicht es mehr Aufmerksamkeit als sich mit dem jeweils verfügbaren Budget direkt kaufen ließe. Das Ziel ist also klar.

Doch wie macht man das eigene Marketing anteckend? Genau hier liegt das Problem: Patentrezepte dafür gibt es nicht und niemand hat eine Glaskugel, mit der sich Erfolg sicher voraussagen ließe … Das Beste, was wir tun können: Alle machen, probieren aus, sammeln Eindrücke und teilen diese miteinander, sodass andere sich inspirieren lassen können. Es geht also um Erfahrungsaustausch.

Im Jahr 2011 haben Leander Wattig und Carsten Raimann (bis 2012 dabei) genau dafür den Virenschleuder-Preis gestartet, der in Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse läuft. Der Virenschleuder-Preis kein normaler Marketing-Preis, der im Hinterzimmer verhandelt und bei dem am Ende irgendein Gewinner aus dem Hut gezaubert wird. Bei uns werden alle Nominierungen auf dem Blog virenschleuderpreis.de veröffentlicht und gesammelt, sodass sie öffentlich diskutiert werden können und wir alle voneinander lernen. Die Auswahl der Preisträger ist absolut nachvollziehbar. Unser Ziel ist es, dass auf diese Weise alle gewinnen und wir zudem Spaß zusammen haben.

Dass wir ein sinnvolles Anliegen verfolgen, zeigen

Wie aber kommt man auf einen Namen wie “Virenschleuder-Preis”, der natürlich mit einem Augenzwinkern gemeint ist: hier die Erklärung.

Teilnahmebedingungen

Der Virenschleuder-Preis 2013 (#vsp13) wird in drei Kategorien vergeben:

A) Ansteckendste Marketing-Maßnahme/-Strategie
B) Ansteckendste Marketing-Idee
C) Ansteckendste Persönlichkeit

Zeitplan + Auswahlkriterien:

  1. Die Nominierungsphase läuft vom 07.08. bis zum 25.09.2013. Während dieser Zeit könnt Ihr Nominierungen einreichen, die wir dann auf dem Blog Virenschleuderpreis.de veröffentlichen.
  2. Ende September/Anfang Oktober 2013 wird je Kategorie eine Shortlist von 10 Nominierungen erstellt. Das Auswahlkriterium ist die Beliebtheit der Nominierungsbeiträge auf dem Blog Virenschleuderpreis.de. Um diese zu messen, haben wir ein Voting-Tool eingebaut, über das ganz einfach abgestimmt werden kann.
  3. Aus den Shortlists wird dann jeweils ein Sieger von unserer Jury nach diesen Kriterien ausgewählt:
    • Kategorie “Marketing-Maßnahme/-Strategie“: Hier geht es darum, ob die Maßnahme/Strategie erfolgreich war, d.h. ob die formulierte Zielsetzung möglichst effizient erreicht worden ist (Ressourcen-Input vs. Output).
    • Kategorie “Marketing-Idee“: Hier geht es darum, wie neu, originell oder sogar stilprägend und zudem wie zielgruppengeeignet der nominierte Ansatz ist.
    • Kategorie “Persönlichkeit“: Hier gilt es unsere Jury zu überzeugen, dass die nominierte Person im letzten Jahr durch ihren Einsatz besonders viel bewegt und bewirkt hat – dass andere durch sie Feuer gefangen haben.
  4. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Die genaue Zeit und der genaue Ort werden noch bekannt gegeben. Macht Euch wieder auf ein buntes Programm gefasst. :)

Bewerben für den Virenschleuder-Preis 2013 können sich Akteure aller Branchen. Die Teilnahme ist kostenlos. Nominiert werden kann alles, was nicht bereits für den Virenschleuder-Preis 2011 oder 2012 eingereicht worden ist. Ausgenommen sind Personen und Unternehmen, die in der Jury repräsentiert sind. Es können auch mehrere Nominierungen eingereicht werden. Nominierungen müssen nicht explizit dem Bereich “Social Media” zugeordnet werden können, d.h. bspw. integrierte Marketing-Maßnahmen sind sehr willkommen.

Nominierung einreichen

Mit Fragen und/oder Anmerkungen könnt Ihr Euch jederzeit sehr gern an uns wenden.

Unsere Jury

 
Zoë Beck

Zoë Beck
 
Claudia Michalski

Claudia Michalski
 
Wibke Ladwig

Wibke Ladwig
 
Olaf Kolbrück

Olaf Kolbrück
 
Jochen Mai

Jochen Mai
 
Frank Krings

Frank Krings
 

 

 

 

(Bildquelle: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von a_whisper_of_unremitting_demand)

Diese Kurzdoku “Wonderland” gibt einen schönen kleinen Einblick in das Wesen der Arbeit von Künstlern und Kreativen. Sehr deutlich wird die Querfinanzierung der eigentlichen kreativen Herzensprojekte über kommerzielle Auftragsproduktionen. In diesem Sinne sind sie die eigentlichen Verleger, welche die Voraussetzungen schaffen, um bestmöglich ins Risiko zu gehen und Neues und Unsicheres entstehen zu lassen, das deshalb (im Glücksfall) wirkt, weil es kein berechenbares und erprobtes Muster bedient.

(Video, 15 min.)

via swissmiss

Janina Hantke hat mich auf den noch jungen Verband der Gründer und Selbständigen e.V. hingewiesen, der an einem wichtigen Punkt ansetzt:

Wir vertreten die Interessen von Gründern und Selbständigen sowie kleinen Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Das schließt natürlich auch Freiberufler und Teilzeit-Selbstständige (weniger als 40 Stunden/Woche) ein! Unsere Mitglieder rekrutieren sich aus allen möglichen Branchen.

Selbständige und Gründer brauchen eine Lobby – bisher haben sie keine. Ein kleinunternehmerfeindliches Gesetz jagt das nächste. Das ist möglich, weil vorhandene Verbände sowie Kammern nicht oder nicht ausreichend die Interessen von Einzelunternehmern und kleinen Unternehmen vertreten. Selbständige sehen sich einer Vielzahl von Zwangsabgaben und bürokratischen Pflichten gegenüber, die kaum zu bewältigen sind. Uns platzt allmählich wirklich der Kragen. Die Stimmung lässt sich so zusammenfassen: “Es reicht. Lasst uns endlich in Ruhe unsere Arbeit machen, statt uns ständig Knüppel zwischen die Beine zu werfen.”

Es gibt viele Verbände, aber sie vertreten fast ausschließlich die Interessen der mittleren und großen Unternehmen. Auch weil deren Vertreter mehr Zeit für Verbandsarbeit haben. Branchenübergreifende Verbände für Gründer und Selbständige haben zudem in vielen Fällen gar nicht primär die Interessenvertretung ihrer Mitglieder, sondern den Vertrieb von Versicherungen zum Ziel. Eine wirkliche Lobby für Selbständige und Gründer gab es aus unserer Sicht bislang nicht.

Der Verband ist angenehm schlank und zeitgemäß aufgestellt. Man kann erstmal kostenlos “Community-Mitglied” werden und reinschnuppern. Wem der Newsletter und die Aktivitäten allgemein gefallen, kann dann mit einigen Vorteilen “richtiges” Mitglied werden – mit frei wählbarem Mitgliedsbeitrag. Erzähl das mal einem “normalen” Verband …

Es gibt zudem zahlreiche Mitmach-Möglichkeiten wie bspw. das Voting wichtiger Themen.

Erste Erfolge wurden auch schon erzielt (“Selbständigen-Protest erfolgreich – Petitionsausschuss klar gegen pauschale Altersvorsorgepflicht“).

Gute Sache! Unterstützen!