Ranking: Buchverlage bei Twitter nach Anzahl der Fans

Vor ein paar Tagen habe ich eine Liste der mir bekannten Buchverlage bei Twitter erstellt und später weiter ergänzt. Interessanter noch als nur die Verlage zu kennen, sind Hinweise auf den Erfolg der Verlage bei Twitter. Daher habe ich mir die einzelnen Accounts angeschaut und mittels FriendOrFollow.com abgefragt, wie viele „Fans“ die einzelnen Verlage bislang haben. Als „Fans“ werden hierbei jene Twitter-Nutzer verstanden, die dem Verlag folgen, ohne dass er ihnen ebenfalls folgt.  Diese Zahl ist zwar kein idealer Erfolgsindikator, aber doch zumindest aussgekräftiger als die reine Zahl der Follower.

    1. Piper Verlag (@piperverlag): 539 Fans
    2. Berlin Verlage (@BerlinVerlage): 416 Fans
    3. Kein & Aber (@keinundaber): 360 Fans
    4. Addison-Wesley (@AddisonWesley): 358 Fans
    5. O’Reilly Verlag (@oreilly_verlag): 341 Fans
    6. Verlagsgruppe Random House (@randomhousede): 323 Fans
    7. Ökotopia Verlag (@oekotopia): 289 Fans
    8. Verlag Hermann Schmidt (@VerlagHSchmidt): 273 Fans
    9. worthandel : verlag (@worthandel): 176 Fans
    10. LUND Verlag (@LUNDverlag): 173 Fans
    11. eure-l verlag (@eurel): 132 Fans
    12. Sailing Media Verlag (@sailingmedia): 129 Fans
    13. Voland & Quist (@volandquist): 120 Fans
    14. Kehrer Verlag (@Kehrer_Verlag): 114 Fans
    15. Haufe Mediengruppe (@haufe) / Wiley-VCH (@WileyVCH): 111 Fans
    16. mareverlag (@mare_lesen): 107 Fans
    17. Herder Verlag (@herder_verlag): 98 Fans
    18. Weltbild Schweiz (@weltbild_ch): 93 Fans
    19. Verbrecher Verlag (@verbrecherei): 92 Fans
    20. Periplaneta Verlag (@Periplaneta) / Verlag in Gründung (@Verlagsstarter): 90 Fans
    21. Emons Verlag (@Emons_Verlag): 89 Fans
    22. Campus Verlag (@Campusverlag): 85 Fans
    23. edition taberna kritika (@etkbooks) / Nomos Verlag (@NomosVerlag): 80 Fans
    24. zeter & mordio (@zeterundmordio): 79 Fans
    25. Blottner Verlag (@Blottner_Verlag) / Weltbild (@weltbildnews): 76 Fans
    26. Kiepenheuer & Witsch (@kiwi_verlag): 74 Fans
    27. Daedalus Verlag (@buchwelt):67 Fans
    28. BoD (Meetnpoke) (@meetnpoke): 60 Fans
    29. Kunstmann (@Kunstmannverlag): 57 Fans
    30. Patmos (@patmosverlag): 56 Fans
    31. Meine Verlag (@meineverlag): 52 Fans
    32. Verlag Rat & Reise (@ratundreise): 47 Fans
    33. Martin Meidenbauer Verlag (@YoungPublisher): 46 Fans
    34. impuls Verlag (@impulsverlag): 44 Fans
    35. Dr. Gupta Verlag (@guptaverlag): 38 Fans
    36. adatiaVerlag Zartner (@adatiabooks): 37 Fans
    37. DÖRLEMANN (@Doerlemann) / The Grooves (@thegrooves): 36 Fans
    38. Dryas Verlag (@Dryas_Verlag) / Yaez Verlag (@yaezverlag): 33 Fans
    39. Fink Verlag (@finkpb): 32 Fans
    40. CSW Verlag (@CSWverlag) / Umschau Buchverlag (@Umschau_Verlag): 31 Fans
    41. Hoffmann und Campe (@iHoCa): 28 Fans
    42. Eichborn (@eichbornverlag) / Metroverlag (@Metroverlag): 23 Fans
    43. Edition Ruprecht (@EditionRuprecht) / Psychologen Verlag (@PsychVerlag): 21 Fans
    44. NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt (@NDV_Verlag): 15 Fans
    45. Verlagsgruppe Droemer Knaur (@knaurverlag): 14 Fans
    46. Vandenhoeck & Ruprecht (@vandenhoeck) / Verlag Monika Fuchs (@VerlMonikaFuchs): 13 Fans
    47. Eich-Verlag (@EichVerlag) / swiss independent publishers (@swips_ch): 12 Fans
    48. Bücher vonne Ruhr (@vonneRuhr) / Carl Auer (@CarlAuer): 9 Fans
    49. Bernstein-Verlag (@bernsteinverlag): 1 Fan

Stand: 28. Juni 2009

43 Kommentare

  1. Zitat: Als “Fans” werden hierbei jene Twitter-Nutzer verstanden, die dem Verlag folgen, ohne dass er ihnen ebenfalls folgt. Diese Zahl ist zwar kein idealer Erfolgsindikator, aber doch zumindest aussgekräftiger als die reine Zahl der Follower.

    Frage: WIE BITTE??? Da sind die ganzen Pornosternchen und Brittney Spears Fuck Video Accounts mit drin … was ist denn das für eine zweifelhafte Zahl die da raus kommt?

    • Habe ja schon gesagt, dass diese Messgröße nicht perfekt ist.
      Zumindest besteht bzgl. der Porno-Accounts Chancengleichheit. ;)
      Wenn mancher Verlag aber 15 „Fans“ hat, können es ja nicht so viele Trash-Accounts sein, es sei denn, der Verlag folgt auch denen.

  2. Wenn die Aufstellung dazu führt, dass sich mehr Verlage am eigenen Ehrgeiz gepackt fühlen (wir fühlen uns gerade sehr gepackt ;-) und das Ganze aber nicht in primär Masse, sondern auch Qualität der Inhalte und Austausch führt – dann hat sich doch der Aufwand allemal gelohnt, unabhängig davon, wie statistisch belastbar die Zahlen wirklich sind…

  3. Ich befürchte, dass die Zahl von „Fans“ gar kein Erfolgsindikator ist. „Followers“ mit „Fan“-Status bleiben mehr oder weniger anonim, wenn man sich aber gegenseitig folgt, dann kommt es viel ofter zu Gespräche. Vielleicht folgen viele Verlage ihre „Followers“ nicht, weil sie keine Lust/Zeit haben, in direkte Kommunikation mit eigenen Kunden zu kommen?

    • Da muss man fair bleiben, auch wenn Verlage durchaus mehr tun könnten (vor allem in Social Medias), vielen fehlt es schlicht an Zeit (nicht Lust). Ich habe mir Twitter auch lange überlegt, weil ich noch in zwei Blogs (Intranet und techn. Blog) unterwegs bin, Facebook, meine Feeds laufen jeden Tag über, Xing frisst viel Zeit, da ist es nicht mehr weit bis zum Informations- und Kommunikationsoverkill. Und wenn man dann noch den Verlagskollegen erzählt, ihre Twitterversuche müssten in eine Gesamtkommunikationsstrategie eingebettet sein, geht bei den meisten (verständlicherweise) der Rolladen runter…

  4. Ich halte die Anzahl der „Fans“ nach wie vor für recht aussagekräftig, was die Reichweite im Social Web betrifft. Viele Twitterer folgen ihren Followern automatisch oder bauen sogar über das Folgen von Accounts, die automatisch zurückfolgen, künstlich hohe Zahlen auf. Das soll auf diese Weise ausgeblendet werden.

    Andererseits kann ich die Kritik auch gut nachvollziehen, weil sie berechtigt ist. Das hatte ich ja schon zuvor eingeräumt.

    Bleibt die spannende Frage, was ein geeigneter Erfolgsindikator ist? Letztlich sollte der die Qualität des Netzwerkes abbilden. Diese scheint mir besonders hoch zu sein, wenn man seine Follower tatsächlich auch zu Aktivitäten bewegen kann. Wie könnte man das abbilden?

    Die Anzahl der Replies hatte ich auch mal verwendet. Damit kann man zumindest den Buzz gut messen.

    Andere Vorschläge?

  5. Die Frage ist wirklich, was diese Zahlen bringen. Habe mir gerade auch mein Profil angesehen und habe 99 „Fans“, wobei ich mit der Zahl wirklich nicht viel anfangen kann. Keine höheren Verkaufszahlen etc. sind, seit ich Twitter nutze, zu verzeichnen. Vielleicht dauert es einfach ein bisschen?

    Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

  6. Ralph Möllers

    Oops! Stelle immer wieder fest, dass es hilft, wenn man lesen kann. Besonders im Verlagswesen.
    @Bernd Sommerfeld: Ja, die reine follower Zahl ist in der Tat nicht wirklich wichtig. Man siehe nur die notorischen „follower-Nutten“ in den USA (Sorry!)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.