Die analoge Welt ist „broken“ – Die Netzwelt als Standard auch im „echten“ Leben

Interessant ist, mit welchen Nutzungsgewohnheiten Kinder heute aufwachsen. Moderne Hardware prägt hier Erwartungen, wie mit Objekten interagiert werden kann und sollte. Kevin Kelly hat eine Anekdote dazu festgehalten:

Another friend had a barely-speaking toddler take over his iPad. She could paint and handle complicated tasks on apps with ease and grace almost before she could walk. It is now sort of her iPad. One day he printed out a high resolution image on photo paper and left it on the coffee table. He noticed his toddler come up to up and try to unpinch the photo to make it larger, like you do on an iPad. She tried it a few times, without success, and looked over to him and said „broken.“

Während wir heute also noch oft den Anspruch haben, dass die Netzwelt so sein sollte, wie wir es aus dem „echten“ Leben kennen, wird es künftig anders herum sein. Analog werden wir auch offline ähnlich Marketing u.ä. betreiben, wie wir es aus dem Netz kennen. Dafür werden natürlich schon beizeiten die passenden Buzzwords kreiert: TrendONE bspw. spricht in diesem Zusammenhang vom „Outernet“ als Zukunftsthema:

Das Internet dringt über mobile Endgeräte immer nahtloser in unseren realen Alltag ein. Losgelöst von stationären Endgeräten kommt es zu einer Verschmelzung zwischen Internet und realer Welt, in der sich beide Komponenten ergänzen: Das Outernet, die mobilere und allgegenwärtigere Form des Internets, ist geboren. Verlinkungen, Suchfunktionen und Personalisierung können auf physische Objekte übertragen werden, die so zu Informationsträgern werden.

Bildquelle: NamensnennungKeine Bearbeitung Bestimmte Rechte vorbehalten von umpcportal.com

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