Warum es rational ist, im Internet viele Daten über sich preiszugeben

Ende letzter Woche war ich auf dem Werbeplanung.at Summit 11 in der Wiener Hofburg, wo ich an einer Diskussionsrunde teilnehmen durfte. Die Closing Keynote hielt Karin Frick. Sie „ist Leiterin Research und Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI). Als Ökonomin erforscht und analysiert sie seit vielen Jahren Trends und Gegentrends in Wirtschaft, Gesellschaft und Konsum.

In ihrem Vortrag erwähnte sie sehr viel Interessantes zum Thema Social Data. Sehr gelungen fand ich ihre schön auf den Punkt gebrachte Folie (s.u.), die zeigt, warum wir als Nutzer so viel Daten über uns preisgeben und wo die Chancen für innovative Unternehmen wie Katango & Co. liegen. Der Punkt ist, dass wir Dunbar zufolge ab einem gewissen Volumen soziale Beziehungen ohne Hilfsmittel nicht mehr „managen“ können. Dennoch steigt Metcalfe zufolge der Wert eines Netzwerkes weiter durch das Hinzufügen zusätzlicher Knotenpunkte. Genau hier bieten sich also vielfältigste Chancen, die wir und die Unternehmen aber wie zitiert nur dann nutzen können, wenn wir uns auch öffnen:

The cost of privacy is generic relationships – if you’re unknown to everyone, it’s hard to customize to you. On the other side, you can have high transparency and high personalization, and people seem to be willing to push the slider far in that direction. The difference between quantified self and intimate surveillance is, basically, permission.

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