Trendforscher Peter Wippermann über die Zukunft der Printmedien

von Leander Wattig am 22/05/2009

Meine persönliche These war schon immer, dass von den überregionalen Tageszeitungen die taz ob ihrer Meinungsgetriebenheit eigentlich die besten Chancen in Zeiten des Internets haben müsste.

Die Meinung von Peter Wippermann (Trendbüro) zur Zukunft der Printmedien zielt in eine sehr ähnliche Richtung. Seine These: Print wird wertiger und meinungsgetriebener werden und darf nicht mit den reinen Informationsübermittlern konkurrieren wollen.

Dieses Interview mit Peter Wippermann von Turi2 ist aus meiner Sicht 6 Minuten Aufmerksamkeit wert:

 

  • Pingback: Klein, aber fein:

  • http://jansfilmseiten.kulando.de/ Jan

    Denke Printmedien haben auf jeden Fall eine Zukunft, es geht nichts über die aktuelle Zeitung beim Frühstück, da will ich wirklich nicht mit dem Notebook rumhantieren…

  • http://www.ebookreader-info.de/ eBook Reader

    Print Medien werdne es auf jedenfall schwer haben in nächster Zeit. Die Annahme, dass sich am Ende die qualitativ hochwertigen Medien überleben muss auch nicht unbedingt zutreffen. Man sieht ja das auch hochwertige Magazine wie z.B. Galore dicht machen müssen.
    Die Verlockung des Schnellen, Billigen ist bei vielen einfach größer als der Sinn für Qualität

  • http://leanderwattig.de Leander Wattig

    Das wird zumindest bedeuten, dass die Durchschnittsauflagen eher sinken sein werden, wie es Wippermann ja auch prognostiziert. Klein und exklusiv.

    Ich finde dennoch, dass der Gedanke, etwas auf Papier zu fixieren und dadurch potenziell Jahrhunderte lesbar zu machen, nach wie vor seinen Reiz hat.

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