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	<title>Kommentare zu: Charles Dunstone: &#8220;the pirates will always win&#8221;</title>
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	<description>Marketing im Social Web</description>
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		<title>Von: Boris</title>
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		<dc:creator>Boris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 06:42:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich möchte an dieser Stelle mal die Preisdifferenzierung mit in die Diskussion einbringen, da diese viel zu selten beachtet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz zu (z.B.) Konsumgütern gibt es bisher keine sinnvolle Preis- und Produktdifferenzierung für digitale Musik. Möchte/kann man sich kein Rinderfilet leisten, kann man sich statt dessen ja auch Schweinefilet kaufen. Möchte/kann man sich ein Musikstück nicht leisten, verzichtet man entweder ganz (&#8221;Luxusprodukt&#8221;) oder besorgt  es sich kostenlos auf illegalem Weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- DRM war ein Ansatz, welcher jedoch aufgrund der (berechtigten) mangelnden Akzeptanz schnell wieder vom Markt verschwunden war. Hier hätte man nacharbeiten können und den Nutzer in den Mittelpunkt stellen können, anstatt nur restriktive Kopierschutzmechanismen zu implementieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Qualität der neuen mp3-Codecs ist inzwischen so gut, das eine Differenzierung über die Bitrate für einen Großteil der potenziellen/tatsächlichen Kunden kaum von Bedeutung ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die meisten Endgeräte unterstützen das unabhängige mp3-Format, weshalb eine Differenzierung über unterschiedliche Formate ebenfalls schwer fallen wird. Hier könnte man allerdings bei den verlustfreien Komprimierungsverfahren (z.B. FLAC) eine weitere Abschöpfung der Konsumentenrente realisieren, ohne weitere restriktive Maßnahmen implementieren zu müssen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was hat aber nun die fehlende Produktdifferenzierung mit dem Raubkopierproblem zu tun ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die fehlende Möglichkeit der Produktdifferenzierung in Verbindung mit der durch die Musikindustrie gewählten Hochpreisstrategie führt letztendlich zu einem Marktversagen. Als externen Effekt kann man hier die &#8220;kostenlose Alternative&#8221; in illegalen Tauschbörsen ansehen. Dies führt dazu, das man bei den zahlenden Kunden die maximale Rente abschöpft, aber auf der anderen Seite einen Großteil der potenziellen Kunden nicht in den Markt holt. Die Zahlungsbereitschaft der potenziellen Kunden ist geringer als die üblichen 1€/Musikstück, weshalb man hier auch nicht von entgangenem Umsatz für die Labels reden kann. Da es sich bei Musik um ein &#8220;Luxusprodukt&#8221; (im weiteren Sinne) handelt, ist die Preiselastizität der Nachfrage sehr hoch und führt zu einer überproportional stark abfallenden Nachfragekurve. Bei gleichbleibenden Bedingungen wird man durch die Hochpreisstrategie also niemals ein Marktoptimum erreichen können. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welche Lösungen gibt es?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Man könnte zum einen die &#8220;kostenlose Alternative&#8221; durch staatliche Eingriffe mit stärkeren Sanktionen belegen. Durch die starke Lobbyarbeit der Musikindustrie wurden hier bereits einige Sanktionen eingeführt. Ob eine weitere Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten jedoch der richtige Ansatz ist, sei einmal dahingestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Es sollten angereicherte Medien entwickelt werden, um den Kaufanreiz zu steigern und darüber hinaus eine Produkt- und Preisdifferenzierung zu ermöglichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Es könnten neue Geschäftsmodelle etabliert werden, welche dieser Problematik entgegenwirken. Ein Ansatz ist hier die sogenannte Flatrate, welche bei Streamingdiensten zunehmend zum Einsatz kommt. Jedoch entsteht hierbei wieder das Problem der selbstbestimmten Nutzung der Medien. Ferner widerspricht die Flatrate der Hochpreisstrategie der Musikindustrie. Auf der einen Seite macht man sich die Probleme durch hohe Preise (exakter: fehlende Preisdifferenzierung) selbst und auf der anderen Seite versucht man diese dann durch ein Modell zu lösen, welches die Abschöpfung der Rente weiter reduziert als dies überhaupt notwendig ist. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Meinung nach ist der einzige richtige Lösungsansatz für das bestehende Problem eine dynamische Preisdifferenzierung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-60750&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte an dieser Stelle mal die Preisdifferenzierung mit in die Diskussion einbringen, da diese viel zu selten beachtet wird.</p>
<p>Im Gegensatz zu (z.B.) Konsumgütern gibt es bisher keine sinnvolle Preis- und Produktdifferenzierung für digitale Musik. Möchte/kann man sich kein Rinderfilet leisten, kann man sich statt dessen ja auch Schweinefilet kaufen. Möchte/kann man sich ein Musikstück nicht leisten, verzichtet man entweder ganz (&#8221;Luxusprodukt&#8221;) oder besorgt  es sich kostenlos auf illegalem Weg.</p>
<p>- DRM war ein Ansatz, welcher jedoch aufgrund der (berechtigten) mangelnden Akzeptanz schnell wieder vom Markt verschwunden war. Hier hätte man nacharbeiten können und den Nutzer in den Mittelpunkt stellen können, anstatt nur restriktive Kopierschutzmechanismen zu implementieren.</p>
<p>- Die Qualität der neuen mp3-Codecs ist inzwischen so gut, das eine Differenzierung über die Bitrate für einen Großteil der potenziellen/tatsächlichen Kunden kaum von Bedeutung ist. </p>
<p>- Die meisten Endgeräte unterstützen das unabhängige mp3-Format, weshalb eine Differenzierung über unterschiedliche Formate ebenfalls schwer fallen wird. Hier könnte man allerdings bei den verlustfreien Komprimierungsverfahren (z.B. FLAC) eine weitere Abschöpfung der Konsumentenrente realisieren, ohne weitere restriktive Maßnahmen implementieren zu müssen.</p>
<p>Was hat aber nun die fehlende Produktdifferenzierung mit dem Raubkopierproblem zu tun ?</p>
<p>Die fehlende Möglichkeit der Produktdifferenzierung in Verbindung mit der durch die Musikindustrie gewählten Hochpreisstrategie führt letztendlich zu einem Marktversagen. Als externen Effekt kann man hier die &#8220;kostenlose Alternative&#8221; in illegalen Tauschbörsen ansehen. Dies führt dazu, das man bei den zahlenden Kunden die maximale Rente abschöpft, aber auf der anderen Seite einen Großteil der potenziellen Kunden nicht in den Markt holt. Die Zahlungsbereitschaft der potenziellen Kunden ist geringer als die üblichen 1€/Musikstück, weshalb man hier auch nicht von entgangenem Umsatz für die Labels reden kann. Da es sich bei Musik um ein &#8220;Luxusprodukt&#8221; (im weiteren Sinne) handelt, ist die Preiselastizität der Nachfrage sehr hoch und führt zu einer überproportional stark abfallenden Nachfragekurve. Bei gleichbleibenden Bedingungen wird man durch die Hochpreisstrategie also niemals ein Marktoptimum erreichen können. </p>
<p>Welche Lösungen gibt es?</p>
<p>- Man könnte zum einen die &#8220;kostenlose Alternative&#8221; durch staatliche Eingriffe mit stärkeren Sanktionen belegen. Durch die starke Lobbyarbeit der Musikindustrie wurden hier bereits einige Sanktionen eingeführt. Ob eine weitere Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten jedoch der richtige Ansatz ist, sei einmal dahingestellt.</p>
<p>- Es sollten angereicherte Medien entwickelt werden, um den Kaufanreiz zu steigern und darüber hinaus eine Produkt- und Preisdifferenzierung zu ermöglichen.</p>
<p>- Es könnten neue Geschäftsmodelle etabliert werden, welche dieser Problematik entgegenwirken. Ein Ansatz ist hier die sogenannte Flatrate, welche bei Streamingdiensten zunehmend zum Einsatz kommt. Jedoch entsteht hierbei wieder das Problem der selbstbestimmten Nutzung der Medien. Ferner widerspricht die Flatrate der Hochpreisstrategie der Musikindustrie. Auf der einen Seite macht man sich die Probleme durch hohe Preise (exakter: fehlende Preisdifferenzierung) selbst und auf der anderen Seite versucht man diese dann durch ein Modell zu lösen, welches die Abschöpfung der Rente weiter reduziert als dies überhaupt notwendig ist. </p>
<p>Meiner Meinung nach ist der einzige richtige Lösungsansatz für das bestehende Problem eine dynamische Preisdifferenzierung.</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-60750" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3985</link>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 17:01:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://leanderwattig.de/?p=364#comment-3985</guid>
		<description>&lt;p&gt;Danke für die vielen Infos. Klar, ich beobachte inzwischen auch mit Interesse die Entwicklung von kleinen, unabhängigen, oft von KünstlerInnen selbst betriebenen Weblabels und öffne auch gerne hier und da mal meine Geldbörse.&lt;br /&gt;
Was ich aber nicht so ganz nachvollziehen ist, ist die moralische Seite der Argumente der Filesharing-Befürworter. Ich höre da immer wieder, die Künstler sollten halt auf Konzerten Geld verdienen. Mit einer Legalisierung des derzeitigen Filesharing-Status-Quo würde man das dann offiziell machen. Ich finde, ein System muss einen produktiv Tätigen insofern schützen, als er/sie eine gewisse Entscheidungsfreiheit hat, wie er/sie mit seinem Produkt seinen Lebensunterhalt sichern kann.&lt;br /&gt;
Meine Probleme mit den Filesharing-Befürwortern und den wissenschaftlichen Studien, die positive Effekte des Filesharing bestätigen, ist auch nur, dass ich sie leider nicht empirisch bestätigen kann. Zum einen habe ich selbst eine Weile als &#8220;Musikschmarotzer&#8221; gelebt, bin ziemlich plötzlich von ca. 50 CD-Käufen pro Jahr in den 90ern auf 0 CD-Käufe pro Jahr gefallen, ohne dass ich deswegen öfters auf Konzerte gegangen wäre &#8211; und Videospiele habe ich nie gekauft. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis bestätigt sich diese Selbstbeobachtung. Nun frage ich mich, wie es sein kann, dass ich und mein Bekanntenkreis so viel asozialer sein sollen als der Rest der Menschheit.&lt;br /&gt;
Mich jedenfalls hat es inzwischen angekotzt, dass ich für alles mögliche Geld ausgegeben habe, aber nicht für Musik, obwohl ich in jeder freien Minute Musik höre. Seitdem kaufe ich nicht nur selbst wieder Musik, sondern ich versuche auch, andere dazu zu überreden. Mit Reaktionen wie: Ich kaufe mir nur Second Hand-CDs; für digitale Bits und Bytes würde ich nie Geld ausgeben; an mir verdienen die Künstler halt nix.&lt;br /&gt;
Was mich bewegt ist halt: Angesichts diese von mir als desolat erfahrenen Lage, wie soll diese Gesellschaft in Zukunft Qualität und Quantität von Kunstproduktion sicherstellen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-59738&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die vielen Infos. Klar, ich beobachte inzwischen auch mit Interesse die Entwicklung von kleinen, unabhängigen, oft von KünstlerInnen selbst betriebenen Weblabels und öffne auch gerne hier und da mal meine Geldbörse.<br />
Was ich aber nicht so ganz nachvollziehen ist, ist die moralische Seite der Argumente der Filesharing-Befürworter. Ich höre da immer wieder, die Künstler sollten halt auf Konzerten Geld verdienen. Mit einer Legalisierung des derzeitigen Filesharing-Status-Quo würde man das dann offiziell machen. Ich finde, ein System muss einen produktiv Tätigen insofern schützen, als er/sie eine gewisse Entscheidungsfreiheit hat, wie er/sie mit seinem Produkt seinen Lebensunterhalt sichern kann.<br />
Meine Probleme mit den Filesharing-Befürwortern und den wissenschaftlichen Studien, die positive Effekte des Filesharing bestätigen, ist auch nur, dass ich sie leider nicht empirisch bestätigen kann. Zum einen habe ich selbst eine Weile als &#8220;Musikschmarotzer&#8221; gelebt, bin ziemlich plötzlich von ca. 50 CD-Käufen pro Jahr in den 90ern auf 0 CD-Käufe pro Jahr gefallen, ohne dass ich deswegen öfters auf Konzerte gegangen wäre &#8211; und Videospiele habe ich nie gekauft. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis bestätigt sich diese Selbstbeobachtung. Nun frage ich mich, wie es sein kann, dass ich und mein Bekanntenkreis so viel asozialer sein sollen als der Rest der Menschheit.<br />
Mich jedenfalls hat es inzwischen angekotzt, dass ich für alles mögliche Geld ausgegeben habe, aber nicht für Musik, obwohl ich in jeder freien Minute Musik höre. Seitdem kaufe ich nicht nur selbst wieder Musik, sondern ich versuche auch, andere dazu zu überreden. Mit Reaktionen wie: Ich kaufe mir nur Second Hand-CDs; für digitale Bits und Bytes würde ich nie Geld ausgeben; an mir verdienen die Künstler halt nix.<br />
Was mich bewegt ist halt: Angesichts diese von mir als desolat erfahrenen Lage, wie soll diese Gesellschaft in Zukunft Qualität und Quantität von Kunstproduktion sicherstellen?</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-59738" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Weigert</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3986</link>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 11:39:03 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Ich glaube, gerade für kleinere Labels und unabhängige Acts verändert sich wenig. Zwar sind auch diese von illegalen Downloads betroffen, aber gleichzeitig können sie mit Hilfe des Webs eine globale Hörerschaft erreichen. Früher war das unmöglich bzw. äußerst teuer. Zudem haben gerade Independents häufig einen sehr loyalen Anhang, der gerne bereit ist, für Tonträger (ob physisch oder digital), Merchandising etc zu bezahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-59721&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, gerade für kleinere Labels und unabhängige Acts verändert sich wenig. Zwar sind auch diese von illegalen Downloads betroffen, aber gleichzeitig können sie mit Hilfe des Webs eine globale Hörerschaft erreichen. Früher war das unmöglich bzw. äußerst teuer. Zudem haben gerade Independents häufig einen sehr loyalen Anhang, der gerne bereit ist, für Tonträger (ob physisch oder digital), Merchandising etc zu bezahlen.</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-59721" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai Weber</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3987</link>
		<dc:creator>Kai Weber</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 21:18:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Danke für&#8217;s Tacheles Reden, Martin Weigert! Lass Dich nicht kleinkriegen. Natürlich ist es Quatsch, alle illegalen Downloads als entgangenen Umsatz der Musikindustrie zu werten. Aber ebenso selbstverständlich ist es doch, dass es durchaus gegenseitige Beeinflussungen gibt.&lt;br /&gt;
Ich bin seit einigen Monaten auf den legalen Musikerwerb umgestiegen. Ich habe früher nie Musik gekauft, die ich umsonst im Netz bekommen konnte und ich glaube auch nicht, dass das viele Leute getan haben.&lt;br /&gt;
Was mich bei der ganzen Filesharing-Diskussion (u.a. an einigen Kommentaren oben) so sehr stört, ist auch die Kurzsichtigkeit der Filesharing-Befürworter. Sie reden immer von Musikindustrie und meinem damit ca. 5 Major-Labels. Dabei haben diese ca. 5 Major-Labels schon immer die uninterssantesten Produkte im Angebot gehabt. Ich bin einfach traurig, dass immer nur von den großen Haien gesprochen wird, aber wer denkt denn mal an die kulturelle Vielfalt, für die 10000 kleine Independent-Labels sorgen, denen man keine Profitgier vorwerfen kann, die keine Lobby haben, und denen bei einer Aufweichung des Urheberrechts genauso die Überlebensgrundlage entzogen würde wie den Großen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-59627&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für&#8217;s Tacheles Reden, Martin Weigert! Lass Dich nicht kleinkriegen. Natürlich ist es Quatsch, alle illegalen Downloads als entgangenen Umsatz der Musikindustrie zu werten. Aber ebenso selbstverständlich ist es doch, dass es durchaus gegenseitige Beeinflussungen gibt.<br />
Ich bin seit einigen Monaten auf den legalen Musikerwerb umgestiegen. Ich habe früher nie Musik gekauft, die ich umsonst im Netz bekommen konnte und ich glaube auch nicht, dass das viele Leute getan haben.<br />
Was mich bei der ganzen Filesharing-Diskussion (u.a. an einigen Kommentaren oben) so sehr stört, ist auch die Kurzsichtigkeit der Filesharing-Befürworter. Sie reden immer von Musikindustrie und meinem damit ca. 5 Major-Labels. Dabei haben diese ca. 5 Major-Labels schon immer die uninterssantesten Produkte im Angebot gehabt. Ich bin einfach traurig, dass immer nur von den großen Haien gesprochen wird, aber wer denkt denn mal an die kulturelle Vielfalt, für die 10000 kleine Independent-Labels sorgen, denen man keine Profitgier vorwerfen kann, die keine Lobby haben, und denen bei einer Aufweichung des Urheberrechts genauso die Überlebensgrundlage entzogen würde wie den Großen?</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-59627" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Bauer</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3989</link>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:40:21 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;Vielleicht sollte man erwähnen, dass Kollege Marcel Weiss bei Netzwertig immer wieder gerne genau solche Studien beizieht, um seine pauschalen Meinungen zu &#8220;untermauern&#8221;, z.B. &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/200&hellip;uenfte-fuer-musiker/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://netzwertig.com/200&hellip;uenfte-fuer-musiker/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56904&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man erwähnen, dass Kollege Marcel Weiss bei Netzwertig immer wieder gerne genau solche Studien beizieht, um seine pauschalen Meinungen zu &#8220;untermauern&#8221;, z.B. <a href="http://netzwertig.com/200&amp;hellip;uenfte-fuer-musiker/" rel="nofollow">http://netzwertig.com/200&#038;hellip;uenfte-fuer-musiker/</a></p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56904" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3988</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 08:14:13 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;p&gt;&#8220;Und nein, ein Mitglied der Piratenpartei bin ich nicht. Zumal ich von Aussagen “alle Information muss frei sein” auch nichts halte. Künstler müssen von ihrem Output leben können.&#8221;Die Piratenpartei ist keineswegs der Meinung, dass Künstler ihre Werke gratis zur Verfügung stellen sollen. Wer das glaubt, liegt einem Vorurteil auf und sollte sich nochmal näher mit ihren Positionen auseinandersetzen, bevor er sie pauschal aburteilt. Verteidigt werden dagegen zum Beispiel das (eigentlich selbstverständliche) Recht auf Privatkopie und die gesunde Entwicklung von neuen Verteilungsmodellen von Künstler zu Endverbraucher &#8211; Entwicklungen, die von einer Industrie, die gerade vom Überleben und Dominieren der alten Modelle lebt, bisher aggressiv bekämpft und kriminalisiert werden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass hier Verkäufe zurückgehen, ist nichts weiter als das normale Symptom eines sich verändernden Marktes &#8211; würden die Menschen wieder mehr Audio-CDs kaufen, würden automatisch die Umsätze bei Filmen und Spielen nachlassen und diese Industriezweige würden (noch mehr) anfangen über Kopierer zu jammern. Fakt ist, dass die Leute nicht mehr Geld für Medien ausgeben können als sie haben, weil niemand anfangen wird zu hungern oder in eine kleinere Wohnung zieht, damit er sich 10 Alben pro Monat kaufen kann. Wer wirklich gute Musik macht, die die Leute erreicht, der wird trotzdem weiterhin verkaufen &#8211; ein Gesund-Schrumpfen der total überzogen großen Populärmusiksparte kann ich nicht mit den Armageddonsposaunen in Einklang bringen, die bei dem Thema gezückt werden. Marktsättigung ist nichts Ungewöhnliches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56900&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Und nein, ein Mitglied der Piratenpartei bin ich nicht. Zumal ich von Aussagen “alle Information muss frei sein” auch nichts halte. Künstler müssen von ihrem Output leben können.&#8221;Die Piratenpartei ist keineswegs der Meinung, dass Künstler ihre Werke gratis zur Verfügung stellen sollen. Wer das glaubt, liegt einem Vorurteil auf und sollte sich nochmal näher mit ihren Positionen auseinandersetzen, bevor er sie pauschal aburteilt. Verteidigt werden dagegen zum Beispiel das (eigentlich selbstverständliche) Recht auf Privatkopie und die gesunde Entwicklung von neuen Verteilungsmodellen von Künstler zu Endverbraucher &#8211; Entwicklungen, die von einer Industrie, die gerade vom Überleben und Dominieren der alten Modelle lebt, bisher aggressiv bekämpft und kriminalisiert werden. </p>
<p>Dass hier Verkäufe zurückgehen, ist nichts weiter als das normale Symptom eines sich verändernden Marktes &#8211; würden die Menschen wieder mehr Audio-CDs kaufen, würden automatisch die Umsätze bei Filmen und Spielen nachlassen und diese Industriezweige würden (noch mehr) anfangen über Kopierer zu jammern. Fakt ist, dass die Leute nicht mehr Geld für Medien ausgeben können als sie haben, weil niemand anfangen wird zu hungern oder in eine kleinere Wohnung zieht, damit er sich 10 Alben pro Monat kaufen kann. Wer wirklich gute Musik macht, die die Leute erreicht, der wird trotzdem weiterhin verkaufen &#8211; ein Gesund-Schrumpfen der total überzogen großen Populärmusiksparte kann ich nicht mit den Armageddonsposaunen in Einklang bringen, die bei dem Thema gezückt werden. Marktsättigung ist nichts Ungewöhnliches.</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56900" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3990</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 22:08:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://leanderwattig.de/?p=364#comment-3990</guid>
		<description>&lt;p&gt;Und wieso, Martin, kommst du erst jetzt dazu &#8220;Tacheles&#8221; zu reden?&lt;br /&gt;
Den Quatsch das Napster dazu führt das mehr Musik gekauft wird wurde schon 2000 als Argument von den Saugern vorgeschoben.&lt;br /&gt;
Mir reichen schon die Youtube Videos in meiner Playlist für Audio und wenn ich High Quality Streams zur Verfügung habe kaufe ich mir sicher keine DVD.&lt;br /&gt;
Ich gebe es aber zumindest zu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56724&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieso, Martin, kommst du erst jetzt dazu &#8220;Tacheles&#8221; zu reden?<br />
Den Quatsch das Napster dazu führt das mehr Musik gekauft wird wurde schon 2000 als Argument von den Saugern vorgeschoben.<br />
Mir reichen schon die Youtube Videos in meiner Playlist für Audio und wenn ich High Quality Streams zur Verfügung habe kaufe ich mir sicher keine DVD.<br />
Ich gebe es aber zumindest zu.</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56724" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Weigert</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3991</link>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 10:12:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://leanderwattig.de/?p=364#comment-3991</guid>
		<description>&lt;p&gt;Einigen wir uns darauf, dass neben Filesharing auch noch andere Faktoren für die Krise der Musikindustrie (und eventuell anderer Mediengattungen) verantwortlich sein können ;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56598&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einigen wir uns darauf, dass neben Filesharing auch noch andere Faktoren für die Krise der Musikindustrie (und eventuell anderer Mediengattungen) verantwortlich sein können ;)</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56598" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Swen</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3992</link>
		<dc:creator>Swen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 09:30:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://leanderwattig.de/?p=364#comment-3992</guid>
		<description>&lt;p&gt;Warum es mir geht ist, für die Krise der Musikwirtschaft wird in der öffentlichen Diskussion in der Regel lediglich Filesharing verantwortlich gemacht. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt ernstzunehmende Studien die keinen Zusammenhang zwischen Filesharing und den Rückläufigen Umsätzen sehen. Diese werden übergangen da sie wenn sie nicht der eigenen Meinung entsprechen. Ist man der Meinung, diese Ergebnisse würden nicht stimmen, dann bringt es nichts, diese als Märchen abzutun, sondern muss sich konstruktiv mit diesen auseinandersetzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt &#8220;Phänomene&#8221; die widersprüchlich sind, aber auch gerne übergangen werden. Was man kostenlos bekommt, kauft man angeblich nicht. Selbst wenn dies auf CDS zutreffen sollte, warum trifft es auf Filme und Serien nicht zu? Die unterschiedlichen Videoformate sehe ich nicht als großes Problem. Ich gehe davon aus, dass der Großteil der Videos als avi/divx Datei runtergeladen werden und nicht in eine DVD umzuwandeln angeschaut wird. Zumal mittlerweile die meisten Geräte auch avi/divx Dateien abspielen können. Wahrscheinlich kann heute schon jeder Zehnjährige avi Dateien als DVD brennen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den wahren Grund für den Rückgang der CD Verkäufe kenne ich selbstverständlich auch nicht, ich bin nur der Meinung, dass eine Reduzierung des Problems auf &#8220;Filesharing&#8221; ein absoluter Holzweg ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel bei dem auch ich sage, hier kann nur Filesharing schuld sein, ist der kollabierende Markt für Anme DVDs in Deutschland. Siehe &lt;a href=&quot;http://www.animey.net/specials/87&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.animey.net/specials/87&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und nein, ein Mitglied der Piratenpartei bin ich nicht. Zumal ich von Aussagen &#8220;alle Information muss frei sein&#8221; auch nichts halte. Künstler müssen von ihrem Output leben können. Auf Seiten der Filesharingbefürworter gibt mindetens genau so viele dumme Aussagen wie von Seiten der Musikbranche. Gerne wird der zu hohe Preis angeführt. Wer findet CDs seien in Deutschland zu teuer, der soll doch mal nach Holland oder in die Schweiz fahren. Auch hört man gerne es werden doch nur nicht mehr erhältliche Veröffentlichungen runtergeladen. Das dies natürlich totaler Quatsch ist, sieht man auf den ersten Blick auf den &#8220;Top 100&#8243; Rubriken der Bittorrent Seiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56590&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum es mir geht ist, für die Krise der Musikwirtschaft wird in der öffentlichen Diskussion in der Regel lediglich Filesharing verantwortlich gemacht. </p>
<p>Es gibt ernstzunehmende Studien die keinen Zusammenhang zwischen Filesharing und den Rückläufigen Umsätzen sehen. Diese werden übergangen da sie wenn sie nicht der eigenen Meinung entsprechen. Ist man der Meinung, diese Ergebnisse würden nicht stimmen, dann bringt es nichts, diese als Märchen abzutun, sondern muss sich konstruktiv mit diesen auseinandersetzen.</p>
<p>Es gibt &#8220;Phänomene&#8221; die widersprüchlich sind, aber auch gerne übergangen werden. Was man kostenlos bekommt, kauft man angeblich nicht. Selbst wenn dies auf CDS zutreffen sollte, warum trifft es auf Filme und Serien nicht zu? Die unterschiedlichen Videoformate sehe ich nicht als großes Problem. Ich gehe davon aus, dass der Großteil der Videos als avi/divx Datei runtergeladen werden und nicht in eine DVD umzuwandeln angeschaut wird. Zumal mittlerweile die meisten Geräte auch avi/divx Dateien abspielen können. Wahrscheinlich kann heute schon jeder Zehnjährige avi Dateien als DVD brennen. </p>
<p>Den wahren Grund für den Rückgang der CD Verkäufe kenne ich selbstverständlich auch nicht, ich bin nur der Meinung, dass eine Reduzierung des Problems auf &#8220;Filesharing&#8221; ein absoluter Holzweg ist.</p>
<p>Ein Beispiel bei dem auch ich sage, hier kann nur Filesharing schuld sein, ist der kollabierende Markt für Anme DVDs in Deutschland. Siehe <a href="http://www.animey.net/specials/87" rel="nofollow">http://www.animey.net/specials/87</a></p>
<p>Und nein, ein Mitglied der Piratenpartei bin ich nicht. Zumal ich von Aussagen &#8220;alle Information muss frei sein&#8221; auch nichts halte. Künstler müssen von ihrem Output leben können. Auf Seiten der Filesharingbefürworter gibt mindetens genau so viele dumme Aussagen wie von Seiten der Musikbranche. Gerne wird der zu hohe Preis angeführt. Wer findet CDs seien in Deutschland zu teuer, der soll doch mal nach Holland oder in die Schweiz fahren. Auch hört man gerne es werden doch nur nicht mehr erhältliche Veröffentlichungen runtergeladen. Das dies natürlich totaler Quatsch ist, sieht man auf den ersten Blick auf den &#8220;Top 100&#8243; Rubriken der Bittorrent Seiten.</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56590" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Weigert</title>
		<link>http://leanderwattig.de/index.php/2009/06/09/charles-dunstone-the-pirates-will-always-win/comment-page-1/#comment-3994</link>
		<dc:creator>Martin Weigert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 07:55:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://leanderwattig.de/?p=364#comment-3994</guid>
		<description>&lt;p&gt;Leider fehlt mir die Zeit, um jetzt hier bis in kleinste Detail mit dir über die Studien zu diskutieren, zumal die Länge deiner Kommentare und die Art der Argumentation darauf schließen lässt, dass du ein ganz Hartnäckiger bist, weshalb wir sonst hier noch wochenlang diskutieren könnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke, ich kann die Entwicklung der letzten Jahren im Medienbereich gut genug beurteilen, um sagen zu können, dass mir Argumentationen, die Zusammenhänge zwischen der Digitalisierung, illegalen Downloads und Verkäufen komplett von der Hand weisen, suspekt sind. Dass man Rückkopplungen berücksichtigen muss, stimmt &#8211; aber in beide Richtungen. Was du auch nicht machst, denn du willst die Rückkopplungen als einzigen Grund für verändertes Kaufverhalten anbringen, was bei mir den Eindruck hinterlässt, dass du keineswegs objektiv an das Thema herangehst. Du bist nicht zufällig Mitglied bei der Piratenpartei?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und mal ehrlich: zwischen dem illegalen Download eines Musikstücks und einer abspielbaren DVD liegen in den Augen der meisten &#8220;herkömmlichen&#8221; User Welten.  Das eine dauert 30 Sekunden, das andere Stunden in beinhaltet Kenntnis über Formate, Konvertierungen etc. Dass du das völlig ausblendest und stattdessen beides vergleichst, zeugt nicht gerade von einer wirklichkeitsgetreuen Sicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;i&gt;This comment was originally posted on &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56567&quot; rel=&quot;nofollow&quot; title=&quot;&#8220;Tauschbörsen &amp; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;&quot;&gt;netzwertig.com&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider fehlt mir die Zeit, um jetzt hier bis in kleinste Detail mit dir über die Studien zu diskutieren, zumal die Länge deiner Kommentare und die Art der Argumentation darauf schließen lässt, dass du ein ganz Hartnäckiger bist, weshalb wir sonst hier noch wochenlang diskutieren könnten.</p>
<p>Ich denke, ich kann die Entwicklung der letzten Jahren im Medienbereich gut genug beurteilen, um sagen zu können, dass mir Argumentationen, die Zusammenhänge zwischen der Digitalisierung, illegalen Downloads und Verkäufen komplett von der Hand weisen, suspekt sind. Dass man Rückkopplungen berücksichtigen muss, stimmt &#8211; aber in beide Richtungen. Was du auch nicht machst, denn du willst die Rückkopplungen als einzigen Grund für verändertes Kaufverhalten anbringen, was bei mir den Eindruck hinterlässt, dass du keineswegs objektiv an das Thema herangehst. Du bist nicht zufällig Mitglied bei der Piratenpartei?</p>
<p>Und mal ehrlich: zwischen dem illegalen Download eines Musikstücks und einer abspielbaren DVD liegen in den Augen der meisten &#8220;herkömmlichen&#8221; User Welten.  Das eine dauert 30 Sekunden, das andere Stunden in beinhaltet Kenntnis über Formate, Konvertierungen etc. Dass du das völlig ausblendest und stattdessen beides vergleichst, zeugt nicht gerade von einer wirklichkeitsgetreuen Sicht.</p>
<p><i>This comment was originally posted on <a href="http://netzwertig.com/2009/06/11/tauschboersen-co-zeit-tacheles-zu-reden/#comment-56567" rel="nofollow" title="&#8220;Tauschbörsen &#038; Co.: Zeit, Tacheles zu reden&#8221;">netzwertig.com</a></i></p>
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</channel>
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