Drüben bei UPLOAD habe ich mir gestern Gedanken über diese Frage gemacht:
► Was sind Bücher in einer digitalen Welt?
Ich finde die Frage interessant – vor allem dann, wenn man sich konkrete Beispiele anschaut. So gibt es beispielsweise den Twitter-Account @thefrenchrev, auf dem seit dem 14. Juli ein kompletter Roman über die französische Revolution veröffentlicht wird. Der Autor Matt Stewart hat diesen Weg schlicht deshalb gewählt, weil er keinen Verlag gefunden hatte. So dachte er sich wohl, Tweeting the Revolution – The first novel released on Twitter könnte ein guter Weg sein, um doch noch einen Verlag für sich und sein Werk zu interessieren:
My agent submitted The French Revolution to all the major publishing houses. Many of them loved it, but none were willing to buy what they viewed as a “risky” novel–vivid language, elements of fantasy and farce, raunchy humor. What better place to take risks than Twitter?
Derweil nutzt Stewart die verfügbaren Mittel, um seinen Roman zu vermarkten:
For a mere $1.99 you can read The French Revolution via a PDF on Scribd or on Kindle (which you can also read on iPhone).
Sign up via email or text to be first to find out when the paperback is available (soon!) – you might win a free copy.
And if you’re a publisher who wants to do cool stuff like this all the time, let’s talk.
Stewart zeigt uns nicht nur eine pfiffige Marketing-Aktion. Auch vor dem Hintergrund meines UPLOAD-Beitrags ist sie interessant. Darin habe ich versucht, mögliche Gesichtspunkte bei der Beantwortung der Frage, was Bücher in einer digitalen Welt eigentlich sind, zu skizzieren. Vielleicht ließe sich auch dieser Twitter-Account als Buch bezeichnen, da dort ein längerer und in sich abgeschlossener Text veröffentlicht wird, der eben nur nicht auf Papier gedruckt, sondern in Form vieler Tweets erscheint:
In blasts of 130 characters or so (leaving room for hashtags and links), it will take approximately 3700 tweets to transmit the 480,000 characters in my novel.
Als Inspirationsquelle für (angehende) Autoren ist die ganze Aktion auf jeden Fall geeignet …
via: TechCrunch






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Wenn aus Tweets ein Buch entsteht http://bit.ly/4QL79
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“Wenn aus Tweets ein Buch entsteht”: Drüben bei UPLOAD habe ich mir gestern Gedanken über diese Frage gemacht:
►.. http://bit.ly/4QL79
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Leander Wattig » Wenn aus Tweets ein Buch entsteht: Drüben bei UPLOAD habe ich mir gestern Gedanken über diese F.. http://bit.ly/4QL79
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Wenn aus #Tweets ein Buch entsteht | Leander Wattig http://bit.ly/rfpyA
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Wenn aus Tweets ein Buch entsteht http://bit.ly/ekRVE
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Wenn aus Tweets ein Buch entsteht http://bit.ly/4QL79
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@leanderwattig ‘Wenn aus Tweets ein Buch entsteht http://bit.ly/ekRVE’; – Du könntest evtl. noch @frauenfuss erwähnen #Moleskine #immf #ff
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@leanderwattig Wenn aus Tweets ein Buch entsteht http://bit.ly/ekRVE
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RE: @leanderwattig Eine originelle Idee, aber dafür hätte man Twitter nicht erfinden müssen (Facebook hätte es auch get… http://disq.us/1h7l
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Hat auf jeden Fall eine Menge Follower, andere Tweetbooks, auf die ich bislang gestoßen bin (z.B. http://twitter.com/wortstory) haben das nicht geschafft und schlafen dementsprechend wieder ein. Wäre schön, die alle mal gemeinsam auf eine Tweetbook-Seite zu bündeln, vielleicht sogar in einem lesefreundlicheren Format, das käme als Publicity-Plattform ggf. auch den Autoren zu Gute …
LG
Eine originelle Idee, aber dafür hätte man Twitter nicht erfinden müssen (Facebook hätte es auch getan). Was sich aus dem Zwitschervögelchen entwickeln wird, bleibt abzuwarten, bis dahin bietet Twitter immerhin eine spannende Spielwiese :-)
Hagen Kohn
Der Beitrag spricht mir aus der Seele.
Mein Agent und ich sind auch gerade dabei, mit einem Roman (den ich selbst bei Jugendbuchverlagen anbiete) und einem Sachbuch “Lieber Johnny als Depp. Vom Traum zum Traummann” (das mein Agent bei Sach-, Ratgeber- und Taschenbuchverlagen anbietet) abzublitzen, obwohl aus denselben Häusern bescheinigt wird, die Texte seien spannend, unterhaltsam und gut geschrieben.
Es ist momentan noch viel schwerer, bei einem Verlag zu landen, als noch vor einem oder zwei Jahren. Selbst als Autor, der schon etwas veröffentlicht hat. Auch für jemanden, der selbst aus der Branche kommt.
Ich überlege schon länger, ob ich die fertigen Texte nicht als E-Book oder häppchenweise über einen Blog veröffentlichen soll. Das finanziert mich zwar nicht (und von irgendetwas muss man als Autor ja leider auch leben), aber immerhin könnten die Bücher dann ihre Leser finden. Denn genau wie Matt Stewart bin ich überzeugt, dass es die gibt.
Und es ist für mich als Autor ein mieses Gefühl, ein Herzensprojekt, in das man viel Zeit, Recherche und Schreib-Elan investiert hat, ungelesen in der Schublade liegen zu sehen. Da kann's auch im Internet erreichbar sein. Aber in welcher Form? Und woher wissen die Leser dann, dass es dieses Buch gibt … (siehe Kommentar von Sebastian)
So eine Tweetbook-Seite fände ich auch interessant: Freiwillige vor :)
Ich würde – wenn schon, denn schon – Twitter und Facebook und … nutzen.
Was Sie schreiben, ist sehr interessant. Schlimmer noch als zu wenig oder kein Geld zu verdienen, ist doch, zudem nicht gelesen zu werden. Von daher finde ich es gut, dass sie so offen denken.
Nutzen können Sie alle Tools des Social Webs. Letztlich kommt es auf Ihre “Zielgruppe” an bei der Entscheidung, welche Instrumente sie nutzen sollten, um diese zu erreichen. Am besten ist es, ein Gesamtkonzept zu erstellen. Im Zweifel aber einfach ins kalte Wasser springen, ausprobieren und lernen. Für Ihr nächstes Buch können Sie das dabei erworbene Wissen dann wieder verwenden.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg und v.a. viele Leser!
Wenn aus Tweets ein Buch entsteht – http://bit.ly/129UNF
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Wenn aus Tweets ein Buch entsteht – http://bit.ly/129UNF
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RT @leanderwattig: Wenn aus Tweets ein Buch entsteht http://bt.io/47m
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