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	<title>Kommentare zu: Stefan Raab als Vorbild für den Aufbau von Personenmarken</title>
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	<description>Marketing im Social Web</description>
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		<title>Von: Leander Wattig</title>
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		<dc:creator>Leander Wattig</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:02:00 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den langen Kommentar! Spontane Anmerkung: Wenn ich mich an Raabs jüngere Jahre recht erinnere, lief er da auch stets mit sehr markanter Kleidung rum und hat sich solche Effekte zunutze gemacht ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den langen Kommentar! Spontane Anmerkung: Wenn ich mich an Raabs jüngere Jahre recht erinnere, lief er da auch stets mit sehr markanter Kleidung rum und hat sich solche Effekte zunutze gemacht &#8230;</p>
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		<title>Von: Brett</title>
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		<dc:creator>Brett</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 22:08:00 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht ist S. Raab momentan sogar die stärkste &quot;Marke&quot; in dem Millionenheer der deutschen Promis, aber er ist alles andere als typisch und vorbildhaft. Er arbeitet mit seiner Persönlichkeit, aber nicht zu Weihen seiner Persönlichkeit, wie das so unendlich viele heute als Geschäftsmodell betreiben. Den Unterschied sieht man gerade im Kontrast mit Lobo, der die Frisur braucht und sehr viel Schaum schlagen muss, um wenigstens am Rande der Medien-Manege zu etwas Bedeutung und Merkfähigkeit zu gelangen, während Raab äußerlich keinerlei Marken-Prägungen aufbaut. Er hat nicht mal wie Gottschalk eine bestimmte Attitüde bei den Klamotten entwickelt. Für die strategisch angelegten Personenmarken ist ja seit den Zeiten des Rock &#039;n Roll das Frisur-Design beinahe ein Pflichtprogramm. Erst die Rockertolle, dann die Beatles, die Mods, die Punks etc etc. - die Vorbildern für die Personenmarken findet man im Pop-Bereich, wo ja tatsächlich Bekanntheit und Merkfähigkeit direkt mit der Wirtschaftlichkeit eines musikalischen Kleinbetriebs korreliert. &quot;Du musst ein Typ sein...&quot; Das sagen sich jetzt auch Dienstleister aller Branchen. Und Coaches machen damit tolle Geschäfte. Natürlich vorneweg die Schaumschlägertruppe aus den Werbeagenturen, die sich früher stark an den Attitüden der Künstler orientierten (Dali ist einer der wichtigen Stammväter des Künstlers als auffällige Person) und heute mehr an Popstars, und da denken jetzt alle, die sich irgendwie selbst zu Markte tragen müssen, sie müssten eine Persönlichkeitsmarke werden mit goldenen Fußballschuhen, blonden Strähnen und dann und wann einem provokanten Spruch. Lächerlich ist das nicht, nur ein Zeichen für die Zeit, in der schließlich alles zur Mode wird, sogar wie wir Sex treiben, lachen, Witze machen oder unsere Arbeit tun. Und ist es nicht seltsam - ausgerechnet Stefan Raab findet immer mehr Verehrer. Vielleicht weil er der Letzte ist, der halbwegs authentisch lacht und redet und niemanden nachzumachen versucht?  </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist S. Raab momentan sogar die stärkste &#8220;Marke&#8221; in dem Millionenheer der deutschen Promis, aber er ist alles andere als typisch und vorbildhaft. Er arbeitet mit seiner Persönlichkeit, aber nicht zu Weihen seiner Persönlichkeit, wie das so unendlich viele heute als Geschäftsmodell betreiben. Den Unterschied sieht man gerade im Kontrast mit Lobo, der die Frisur braucht und sehr viel Schaum schlagen muss, um wenigstens am Rande der Medien-Manege zu etwas Bedeutung und Merkfähigkeit zu gelangen, während Raab äußerlich keinerlei Marken-Prägungen aufbaut. Er hat nicht mal wie Gottschalk eine bestimmte Attitüde bei den Klamotten entwickelt. Für die strategisch angelegten Personenmarken ist ja seit den Zeiten des Rock &#8216;n Roll das Frisur-Design beinahe ein Pflichtprogramm. Erst die Rockertolle, dann die Beatles, die Mods, die Punks etc etc. &#8211; die Vorbildern für die Personenmarken findet man im Pop-Bereich, wo ja tatsächlich Bekanntheit und Merkfähigkeit direkt mit der Wirtschaftlichkeit eines musikalischen Kleinbetriebs korreliert. &#8220;Du musst ein Typ sein&#8230;&#8221; Das sagen sich jetzt auch Dienstleister aller Branchen. Und Coaches machen damit tolle Geschäfte. Natürlich vorneweg die Schaumschlägertruppe aus den Werbeagenturen, die sich früher stark an den Attitüden der Künstler orientierten (Dali ist einer der wichtigen Stammväter des Künstlers als auffällige Person) und heute mehr an Popstars, und da denken jetzt alle, die sich irgendwie selbst zu Markte tragen müssen, sie müssten eine Persönlichkeitsmarke werden mit goldenen Fußballschuhen, blonden Strähnen und dann und wann einem provokanten Spruch. Lächerlich ist das nicht, nur ein Zeichen für die Zeit, in der schließlich alles zur Mode wird, sogar wie wir Sex treiben, lachen, Witze machen oder unsere Arbeit tun. Und ist es nicht seltsam &#8211; ausgerechnet Stefan Raab findet immer mehr Verehrer. Vielleicht weil er der Letzte ist, der halbwegs authentisch lacht und redet und niemanden nachzumachen versucht?</p>
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