Absolut sehenswert: Peter Kruse erklärt das Internet

von Leander Wattig am 04/03/2010

Prof. Dr. Peter Kruse erklärt in diesem Interview quasi “alles”, was man über das Internet grundsätzlich wissen muss – unbedingt anschauen!

Die 7 Teile des Interviews sind zusammen ca. 30 Minuten lang. Die Themen sind: 1) biography, 2) networks, 3) collective intelligence, 4) feedback loops / powershift, 5) participation, 6) economy, misusage of networks, 7) the great man theory, internet restrictions, quality of content

Das Interview wurde geführt von Ulrike Reinhard und bereitgestellt von nextpractice.

 

Teil 1- biography

Video (3:30 min.):

 

Teil 2 – networks

Video (2:30 min.):

 

Teil 3 – collective intelligence

Video (5 min.):

 

Teil 4 – feedback loops / powershift

Video (7 min.):

 

Teil 5 – participation

Video (3 min.):

 

Teil 6 – economy, misusage of networks

Video (4 min.):

 

Teil 7 – the great man theory, internet restrictions, quality of content

Video (6:30 min.):

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    [...] leanderwattig.de hat dies sieben videoschnipsel aus youtube in seinem blog zusammengetragen und trüffelschweinig mit: "absolut sehenswert" gelabelt. das spricht natürlich bände. aber wir können sie nicht lesen. darum: wenn hirnforscher, also biologen, die welt erklären, dann ist das zuerst einfach einmal hip. (und schon darum insb. in bezug auf die nebenwirkungen zu entschlüsseln.) wenn ein hipper dann auch noch den elfenbeinturm verlässt und ökonomisch erfolgreich wird, wird es umso spannender. da scheint also seine "hard core" grundlagenforschung "high end" kompatibel gemacht worden zu sein. und das wäre mir zuerst einmal ein hinweis, dass wissenschaft präzis das nicht mehr macht, wofür sie vor 200 jahren durch die jungen staaten mit unendlich viel geld und sensationellem gesellschaftlichen prestige etabliert worden ist: abkühlende unterscheidungen zu generieren. unter den wahren, wirklichen und wunderbar harten wissenschaften kennen wir ganz genau vier disziplinierende disziplinen: – die mathematik. sie hantiert mit erfundenem – die physik. sie hantiert mit totem – die biologie. sie hantiert mit lebendigem – die chemie. sie hantiert mit sich transformierendem seit aber die bits in sprache, schrift, bild und ton einloggen (bloggen, sic), ist völlig unübersehbar geworden, dass es selbstverständlichst keinen unterschied zwischen zahlen und buchstaben gibt. die trennung zwischen geistes- und naturwissenschaften ist lächerlich und nur durch zünftig zünftisches verhalten in seiner stabilität erklärbar. kurzum: wenn ein hirnforscher das internet erklärt (wie leander wattig es übertitelt), dann schöpft da einer sprachbilder aus grundlagenforschung ab, welche im besten falle so hübsch sind wie mandelbrot-fraktale: wunderhübsch. selbstähnlich bis in die unendlichkeit. und dabei doch präzis das gegenteil von kreativ. es werden sprachbilder migriert, welche mit jeder garantie völlig unzulässig sind, aber eben durch ihre schönheit so blenden, dass sie unwiderstehlich zu sein scheinen. (persönlich bete ich zu gott, dass ich erleben darf, wie den hirnforscher das hirn in den darm rutscht. ich freue mich auf den tag, wo die subtraktionistischen medien sich trauen, auf der titelseite schlagende zeilen zu formulieren wie: "das denken des menschen generiert sich entlang der eigenen scheisse." oder so… oder ähhlich ;-))) eintrag in arbeit textsorte: blitz | textsorten sofortiger erkennen | unterscheidungen löschen = unterscheidungen machen | dieses blog ist KEIN subtraktionsblog KommentareBis jetzt keine Kommentare zu diesem BeitragKommentar verfassenNameE-Mail (wird nicht veröffentlicht)UrlIhr KommentarAnti-Spam Überprüfung (Code ins Eingabefeld übertragen) [...]

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