Wäre auch nett: Flattr-Bürgermeister

von Leander Wattig am 12/08/2010

Nun denn, seit heute ist Flattr für jeden offen und Einladungen sind nicht mehr notwendig, um den Service für das freiwillige Bezahlen von Kleinstbeträgen für Web-Content auszuprobieren. Inzwischen machen ja auch schon große US-Blogs wie Techdirt mit und viel Beachtung fand auch die Aussicht, dass sich Wikileaks über den Dienst teilfinanzieren könnte.

Parallel wird spekuliert, wann Facebook anfangen könnte, seinen Service Places zu launchen, der das Thema ortsbezogene Check-In-Dienste auf die nächste Entwicklungsstufe heben könnte. Auf dem Feld agieren bisher verschiedene Unternehmen wie bspw. Foursquare, Gowalla oder auch MyTown, wobei sich noch keines durchgesetzt hat.

Spannend fände ich ja auch eine Kombination beider Aspekte, wenn man also auch Orte mit einem geeigneten Dienst “flattrn” könnte. So gibt es bei Foursquare ja alle möglichen Badges für bestimmte Leistungen der Nutzer. Zudem hat jeder Ort einen Mayor. Bürgermeister wird der, der sich in den letzten 60 Tagen am häufigsten am Ort eingecheckt hat. Wenn ich also an Orten nicht nur einchecken, sondern diese auch vor Ort “flattrn” könnte, könnte man somit einen Top-Spender ermitteln und anzeigen. Das würde bspw. den Eigentümern von Baudenkmalen Einnahmen bescheren und den Spendern einen Reputationsgewinn verschaffen können.

Oder gibt es sowas in der Art schon? – Bei Kachingle kann man sich immerhin schon anzeigen lassen, wer die Top-Spender einer vielbesuchten Website wie Carta sind …

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    Sehr interessanter Ansatz. Wenn es schon einen Flattr-Button für Personen gibt ( Beispiel http://imflattrd.com/markusjakobs ;-) ) dann müsste es doch möglich seinen einen für Standorte zu basteln. Gowalla, Qype, Google Places und Foursquare müssten dann die Möglichkeit bieten verifizierte Inhaber diesen Button einbinden zu lassen.

  • http://leanderwattig.de Leander Wattig

    Likes hat Foursquare ja immerhin schon eingebunden. Der normale Flattr-Button könnte also ohne weiteres ergänzt werden. Natürlich müsste die Sache von da an noch weiter entwickelt werden, sodass es tatsächlich den Eigentümern zugute kommt.

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