Bestseller-Autor Andreas Eschbach über Autoren-Karrieren

von Leander Wattig am 13/12/2012

Andreas Eschbach im Buchreport-Interview:

Nein, es fehlt nicht an Talenten, aber es fehlt an Leuten, die sich anstrengen, um aus ihren Talenten das Beste zu machen. (…) Man will hingetragen werden und nur das Nötigste dafür tun. Es mangelt an dem grundsätzlichen Verständnis, dass Schriftsteller kein Beruf ist wie, sagen wir, Personalsachbearbeiter, sondern eine Karriere: Eher zu vergleichen mit Tennisspielen. Dass es da harte Konkurrenz gibt und man nichts erreicht, wenn man nicht alles tut, was man kann. Wobei selbst das keine Garantie ist für irgendwas. Und man muss es trotzdem tun, weil man es eben muss.

Daher sind Schreibschulen und das Erlernen und Vermitteln von (schreib-)handwerklichen Fähigkeiten aus seiner Sicht wichtig.

  • Karin Braun

    Ich gebe dem Herrn Eschbach, übrigens einer meiner Lieblingsautoren, durchaus recht. Schreibschulen mögen wichtig sein, noch wichtiger ist die eigene Schreibpraxis, das nicht aufgeben und weitermachen. Sich kritisch auseinandersetzen und auch ruhig einmal vor Publikum ausprobieren. Alles Liebe Karin

  • https://twitter.com/frank_krings Frank Krings

    Berufe, die so sind wie “Sachbearbeiter” werden insgesamt seltener. (Hier noch ein schlaues Zitat zur Exzellenzgesellschaft von Gunter Dueck dazudenken).

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